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Finnlands Oberster Gerichtshof verurteilt Päivi Räsänen wegen "Hassrede" gegen Homosexuelle

Die finnische lutherische Politikerin Päivi Räsänen wurde wegen 'Hassrede' verurteilt, weil sie 2004 eine Broschüre verfasst hatte, in der sie die biblische Sicht auf Homosexualität darlegte.

Die Verurteilung fällt unter den Abschnitt 'Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit' des finnischen Strafgesetzbuches.

Räsänen und der lutherische Laienbischof Juhana Markus Pohjola wurden in einem 3:2-Urteil verurteilt.

Nach Angaben von AdfInternational.org erkannte das Gericht an, dass der Inhalt nicht zur Gewalt aufrief. Es ging sogar so weit zu sagen, dass das betreffende Verhalten "nicht besonders schwerwiegend" war.

Der Oberste Gerichtshof befand sie jedoch für schuldig, "Meinungen, die Homosexuelle als Gruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigen, öffentlich zugänglich zu machen und zu halten".

Das Gericht verhängte Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausend Euro und entschied, dass die fraglichen Äußerungen "aus der Öffentlichkeit entfernt und vernichtet werden müssen".

In Bezug auf einen Tweet aus dem Jahr 2019, in dem ein Bibelvers zitiert wurde, sprach das Gericht sie jedoch frei.

Räsänen war zuvor von zwei unteren Gerichten von allen Anklagepunkten freigesprochen worden.

AI-Übersetzung
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Das Gericht befand Päivi Räsänen und einen lutherischen Bischof für schuldig, „der Öffentlichkeit … Äußerungen zugänglich gemacht zu haben, die Homosexuelle als Gruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigen“.

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Diana Pfeffer teilt das

Heute hat uns Finnland gezeigt, wie sich die Standards für „Hassrede“ in der Praxis auswirken: indem aufrichtige christliche Überzeugungen zum Schweigen gebracht werden. Doch in einem vom DSA kontrollierten Internet werden diese Standards stillschweigend durchgesetzt. Nicht nur vor Gericht – wo man sich zumindest rechtlich verteidigen kann –, sondern auch durch Shadowbans und Deplatforming.

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Katja Metzger teilt das

Ein gefährliches Urteil für alle Christen.

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michael7

Nicht nur für Christen, sondern für alle, die zu moralischen Fragen oder zu Gottes Geboten sich überhaupt noch äußern (wollen).
🙏

Ana W. Hwang

Wenn eine jahrzehntealte Kirchenbroschüre nachträglich kriminalisiert werden kann, aufgrund von Gesetzen, die damals nicht einmal existierten, ist das nicht nur reichlich kafkaesk, sondern für die Meinungsfreiheit von Bürgern brandgefährlich.

ingrid kaletka

Wir Katholiken reden in der Freiheit der Kinder GOTTES - und diese geistige Freiheit kann uns NIEMAND nehmen! Denn wir sprechen im GEIST DER WAHRHEIT.

Eugenia-Sarto

Und wenn wir schweigen müssen, wird Gott reden. Und keiner wird Ihm widerstehen können.

das wird auch kommen, BDW 710. Dies ist die letzte Schlacht

Aquila

Dazu brauchen wir kein „BdW”!

martin

Was kommt als nächstes? Verbot der Bibel wegen Hassrede? Zutrauen würde ich es den Verantwortlichen

Ana W. Hwang

Wenn ein Bürger heute nicht mehr sicher sein kann, ob das, was er heute gesetzeskonform tut, ihn nicht in der Zukunft den Kopf kosten wird, ist das nicht nur eine Aushöhlung der Rechtssicherheit, sondern nimmt gar dystopische Züge an.