aus dem Inhalt: Die Gläubigen sind verpflichtet, auch dem nicht unfehlbaren Lehramt zu gehorchen * Der Papst ist in religiösen Angelegenheiten an die göttliche Verfassung der Kirche gebunden * Es gab in der Kirchengeschichte keinen häretischen Papst * Kann das nicht unfehlbare Lehramt des Papstes Häresie enthalten? * Wenn der Papst Fehler macht, sind dann die Gläubigen die Rettung?

katholischglauben.info

Kirchliche Lehre über das Papsttum - Mystici Corporis

10. März 2020
Die kirchliche Lehre über das Papsttum und die irrigen Auffassungen über den Papst
Die Gläubigen sind verpflichtet, auch dem nicht unfehlbaren Lehramt zu gehorchen
Papst Leo XIII. – Enzyklika ‚Sapientia Christiana‘
Papst Benedikt XV. – Enzyklika ‚Ad Beatissimi‘
Papst Pius XII. – Enzyklika ‚Humani Generis‘
Pius IX. – Pastor Aeternus
Der Papst ist in religiösen Angelegenheiten an die göttliche Verfassung der Kirche gebunden
Es gab in der Kirchengeschichte keinen häretischen Papst
Hl. Robert Bellarmin – Kirchenlehrer
Möglichkeit eines häretischen Papstes
Hl. Alphons Maria von Liguori – Kirchenlehrer
Der Amtsverlust eines Häretikers
Kanonisches Recht – Kanon 188
Kann das nicht unfehlbare Lehramt des Papstes Häresie enthalten?
Pastor aeternus – Vatikanisches Konzil
Johannes Baptist Franzelin SJ
Wenn der Papst Fehler macht, sind dann die Gläubigen die Rettung?
Die kirchliche Lehre über das Papsttum und die irrigen Auffassungen über den Papst
Die Gläubigen sind verpflichtet …

91,4K

@Girolamo Savonarola Bevor Sie andere als 'typische Schismatiker' bezeichnen und Ahnungslosigkeit unterstellen, sollten Sie entweder besser lesen oder sich eines Kommentars enthalten. 1. Es handelt sich um das kanonische Recht CIC, das unter Papst Benedikt XV. veröffentlicht wurde. Dr. iur. can. Heribert Jone (1885-1967) ist Autor des Gesetzbuches der lateinischen Kirche, Erklärung der Kanones. Im 1. Band schreibt er ausdrücklich zu Kanon 188: "Das Kirchenrecht kennt auch einen stillschweigenden Verzicht. Dieser ist in bezug auf alle Ämter möglich und tritt von selbst ohne jede weitere Erklärung ein unter den gleich zu nennenden Voraussetzungen." Und in Nr.4 heißt es: "Ein stillschweigender Verzicht liegt vor, wenn jemand öffentlich vom katholischen Glauben abfällt." Also auch für einen Papst. Die Canones 331 bis 335 betreffen den Bischof mit seiner bischöflichen Gewalt. Was Sie also in meinem Beitrag vorfinden, ist ein Zitat von H. Jone aus dem CIC von 1917. Und dieses Zitat allein hat Gültigkeit.

@Oenipontanus Es ist nicht meine Aufgabe, diese Frage zu beantworten. Wenn Sie genau gelesen haben, folgt das Zitat des Kanons 188 nach den zwei vorhergehenden Zitaten; in dem ersten von Rev. McDevitt wird direkt auf Kanon 188 Bezug genommen. Nicht jeder, der dies liest, kennt den Text des Kanons 188. Deshalb ist es angebracht, für den Leser den Kanon 188 als Information beizufügen. Muss man hier auf gloria.tv inzwischen kirchliche Texte begründen, wenn man sie zitiert? Die akatholischen und antikatholischen Kommentatoren sind hier auf dem Vormarsch, wie mir scheint.

@Oenipontanus Ich habe diesen Beitrag nicht auf gloria.tv verlinkt, um mit Ihnen oder sonst jemanden über Sedisvakanz zu diskutieren. Sie machen offensichtlich den Versuch, mich zu attackieren. Meine Zeit ist mir aber zu kostbar, um mit Ihnen ausgerechnet auf gloria.tv theologische Fragen zu disputieren, wo sowieso hier nur die häretischen Positionen des Anerkennens und Widerstehens als theologische Wahrheit gelten. Wenn Sie also weiterhin die von mir verlinkten Texte zum Anlass nehmen, mich zu attackieren und zu provozieren, dann werde ich auch Ihre Kommentare löschen. Ihre Unterstellungen und Behauptungen sind bar jeden Beweises und ein übler Versuch, diesen Beitrag, der nur aus Quellen katholischer Bücher stammen, zu diskreditieren. Sie sind ja auch schon anderweitig durch Ihre Kommentare unangenehm aufgefallen. Also, lassen Sie Ihre haltlosen Attacken gegen mich.

Franz Xaver

Typisch Schismatiker, völlig daneben und keine Ahnung vom kanonischen Recht. In den Canones 187 bis 189 des geltenden Codex Iuris Canonici wird der Verzicht eines Amtsträgers auf ein Amt geregelt (einen stillschweigenden Verzicht kennen diese Regeln allerdings nicht). Sie gelten für jeden anderen Amtsträger nur nicht für den Papst, denn für ihn gelten die Sonderbestimmungen der Canones 331 bis 335, und auch diese kennen keinen stillschweigenden Verzicht.

Erich Christian Fastenmeier

Nach dem Päpstlichen Universalprimat hat die Verbindlichkeit päpstlicher Entscheidungen grundsätzlich nichts mit Unfehlbarkeit zu tun. D.h. auch (möglicherweise) fehlbare Entscheidungen des Papstes sind verbindlich und müssen von Kathoiken befolgt werden. Juristen kennen die juristische Parallele unter dem Stichwort "Abstraktionsprinzip"... Im Bereich der Theologie verwendet man meist die Begiffe "Unfehlbarkeit" und "Jurisdiktionsprimat", um dieses Phänomen zu charakterisieren. Das kann man in jeder Dogmatik nachlesen, aber die Tradis lesen ja nichts.
Aus diesem Grund müssen die Sedisvakantisten auch den Papst wegdefinieren, weil ihre "Theologie" ansonsten offensichtlich unlogisch wäre..

Maria Magdalena

Dem in einem rechtmäßig durchgeführten Konklave von Gott selbst im Heiligen Geist auserwählten Nachfolger Petri wird mit dem Moment seiner Annahme der Wahl die absolute monarchische Schlüsselgewalt Christi über alle getauften (bzw. noch um die Taufe bittenden) Seelen übertragen, d.h. gemäß der Heiligen Schrift, alles was er auf Erden binden wird, wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was er auf Erden lösen wird, wird auch im Himmel gelöst sein! (Siehe Mt 16, 19)
Daran hält sich selbst Gott, der Dreifaltige!

Mir vsjem

Selbstverständlich ist es so und wir bekräftigen dies ausdrücklich, denn es ist ein DOGMA, von dem der wahre GLAUBE anhängt: "Die Gläubigen sind verpflichtet, auch dem nicht unfehlbaren Lehramt zu gehorchen. Es gab und gibt keinen häretischen Papst!"

Papst und Kirche heute - Dr. Gregorius Hesse

Mir vsjem

Wem's hier nicht passt, soll zu einer atheistischen und akatholischen Seite wechseln. Hier befinden sich Katholiken!