Die beinahe vergessene Möglichkeit der menschlichen Umkehr. Ein Kommentar von Magdalena Veletta
Nicht was im Leben eines Menschen passiert ist von irreversibler Bedeutung. - Wichtig ist, wie es endet.
Vom jüdischen Saulus zum christlichen Paulus.
Seine Bekehrung ist uns aus der Bibel bekannt.
Sie beginnt mit den Worten Jesu an den unerbittlichen Verfolger der ersten Christen: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? und endet mit seinem Apostelamt.
Von der heidnischen Olga von Kiew zur christlichen Grossfürstin.
Ihre Bekehrung ist in der "Nestorchronik" belegt.
Sie beginnt nach vier brutalen Racheakten an den Mördern ihres Mannes Igor und endet mit der Christianisierung der Rus (Altrussland).
So wurde sie zur Schutzpatronin der Witwen und Konvertiten.
Vom manichäischen Augustinus zum Bischof von Hippo und Kirchenlehrer.
Augustinus, - ein Lebemann und Manichäer hört im Garten die Stimme eines Kindes: "Nimm und lies!"
Er hörte und gehorchte, schwor den weltlichen Gelüsten ab und wurde zu einem Heiligen Bischof und Kirchenlehrer.
Das sind nur drei von unzähligen Bekehrungen, von später …Mehr
Es ist richtig und wichtig, für die Bekehrung von Franziskus zu beten! Allerdings gilt hier die den Theologen wohlbekannte Einschränkung von Mk 11,24, daß nämlich ein Gebet bzw. Fürbittgebet seine Grenze bei der Willensfreiheit findet, die Gott nie antastet. Er zwingt niemand zur Zustimmung zum Guten oder zur Ablehnung des Bösen, so daß eine Bekehrung trotz aller Gebete auch ausbleiben kann, da die dazu notwendige Gnade von dem Betreffenden immer auch abgelehnt werden kann.
Ehrlich gesagt, ist mir ein Putin lieber als ein Bergoglio! Putin wirkt ehrlicher, schämt sich nicht für das Kreuz, kniet ..., obwohl das eine Ohrfeige für jeden Andersgläubigen sein müßte, aber er riskiert das.
Bergoglio hingegen, macht genau das Gegenteil, obwohl er gerade für SEINE angebliche Religionsgesinnung Zeugnis und Zeichen setzen müßte. - Aber nur meine Meinung!