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: Linkspartei findet Begriff Clankriminalität »rassistisch«

MdB Jelpke: Begriff Clankriminalität sei »irrefeführend und diskriminierend«
Bei der Linkspartei hält man das Vorgehen gegen die von arabischen Familien dominierte Clankriminalität für »irreführend und diskriminierend«. Deren Bundestagsabgeordnete Jelpke will lieber über »deutsche Familienclans« sprechen und dies mit Kapitalismuskritik verbinden.
Foto: Niels Holger Schmidt/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0
Veröffentlicht: 02.10.2019 - 10:00 Uhr
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Die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke hält den Begriff Clankriminalität für »irreführend und diskriminierend«, sagte sie bei einer Veranstaltung ihrer Partei in Berlin-Neukölln zum Thema »Stigma, Show und Schikane - Debatte über sogenannte Clankriminalität«.
Jelpke beklagt, dass in der Debatte »ganz eindeutig die rassistische Karte gezogen« werde, wenn man von Clankriminalität spreche. »Der Begriff suggeriert, dass die Ursache von Kriminalität auf eine Zugehörigkeit zu einer Familie zurückzuführen ist«, erklärte die innenpolitische Sprecherin …

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