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Physiker zur Existenz Gottes: "Warum gibt es Naturgesetze?"
Nachrichten  05/08/2012 07:16:10
(gloria.tv/ KNA) Der österreichische Quantenphysiker Anton Zeilinger schließt es aus, bei seinen Forschungen einmal an den Punkt zu gelangen, an dem er auf Gott stoße. «Gott kann man nicht entdecken», zitiert das österreichische Nachrichtenmagazin «profil» den 67-jährigen Vorstand des Wiener Instituts für Experimentalphysik in seiner aktuellen Ausgabe. Gott sei «eine Frage des Glaubens und nicht des Wissens». Der Auffassung, Gott wäre nachweisbar, hält Zeilinger entgegen: «Das wäre das Ende der Religion». Dann wäre das In-die-Kirche-Gehen «nicht mehr eine Frage des Glaubens, sondern des beinharten Kalküls».

Die für Zeilinger maßgebliche Frage lautet: «Wo gibt es in den Naturwissenschaften eine Rolle für Gott, die nicht im Widerspruch zu den Naturgesetzen steht - und nie stehen wird?» Die sieht der international renommierte Physiker «dort, wo es grundsätzlich nichts Erklärbares gibt, etwa die Naturgesetze selbst, wie zum Beispiel die Schwerkraft. Denn warum gibt es Naturgesetze? Niemand weiß es, sie sind einfach da». Hier sei ein Raum, «den ich Gott geben kann, wenn ich ein gläubiger Mensch bin, weil er da nicht im Widerspruch zu den Naturwissenschaften steht». Aber das sei eine persönliche Entscheidung, vor die ein Laie ebenso stehe wie ein Naturwissenschafter.

Zu einer möglichen Zielrichtung der Evolution sagte Zeilinger, «allein dass die Naturgesetze - einschließlich der Evolutionsgesetze - so funktionieren, dass es so etwas wie Leben gibt, ist fantastisch». Das stehe außerhalb wissenschaftlicher Erklärbarkeit. Ebenso werfe die Erklärung mit «Zufall» Fragen auf, etwa die, warum die Welt so sei, «dass der Zufall so etwas produzieren» könne?
Opine Ud. acerca de este video
simeon f.  08/08/2012 04:55:43
Auch Wissenschaft baut auf Glauben auf. Woher soll der Mensch denn wissen, dass seine Beobachtungen und Messungen irgendetwas über die Natur der Dinge aussagen können, wenn er nicht ganau daran glaubt? Der Naturwissenschaftler glaubt also an die grundsätzliche Erkennbarkeit der Wirklichkeit. Täte er das nicht, wäre das das Ende aller Naturwissenschaft.

Somit steht der atheistische Naturwissenschaftler auf weitaus wackeligeren Beinen als der gläubige, denn er hat kein vernünftiges Argument … [Más]
Leoncio  07/08/2012 15:40:35
Dass beim Betrachten der Schönheit und der Ordnung der Schöpfung prinzipiell ein Weg zur Erkenntnis eines Schöpfers möglich ist, ergibt sich daraus, dass unser kleiner menschlicher Verstand ganz natürlich einen Plan eines ÜBERGEORDNETEN erkennen will. Wie soll sich auch durch Zufall und Chaos so etwas von alleine entwickeln?
Aber den dreifaltigen Gott zu erkennen...dazu bedarf es des demütigen Glaubens, den der Hl. Geist schenkt. Für dieses Geschenk muß man offen sein. Da spielt es keine … [Más]
Bonifatius-Franz  07/08/2012 13:33:47
Die unzweifelhafte Erkennbarkeit Gottes als Schöpfer (allgemeine Offenbarung) ist doch seit Vat. I Dogma, oder?
Insofern irrt der Physiker.
Dieser Irrtum scheint aber bei einem Physiker verzeihlich.
Leoncio  07/08/2012 06:44:19
Joh 14
6 Jesus sagte zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen."
8 Philippus sagte zu ihm: "Herr, zeige uns den Vater! Das genügt uns."
9 Jesus erwiderte ihm: "Solange schon bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du nur sagen: Zeige uns den Vater?
10 … [Más]
Salutator  05/08/2012 14:11:47
Herr Zeilinger öffnet für einen noch lebenden Wissenschaftler die Tür zur Erkenntnis in einem derart politsch unkorrektem Umfang, der mich erstauenen läßt - Hut ab, denn er könnte dafür seine Anstellung verlieren. Dass sprachliche Probleme bestehen, ist nichts Besonderes, das ist für mich alltäglich und tritt selbst im Kreis der "modernen Wissenschaftler" regelmäßig als großes Problem auf.

Naturgesetze können niemals im Widerspruch zu Gott stehen, da Naturgesetze lediglich das Ergebnis von … [Más]
calix  05/08/2012 13:38:52
@izaac
ich habe nie behauptet, dass der Naturwissenschaftler die Dinge völlig korrekt sieht. Ich finde er sieht sie sogar in eklatanter weise falsch.
Das von dir aufgeführte zitat aus dem Römerbrief ist genau das was ich meine: Aufgrund unserer Weise, die Welt zu erkennen haben wir wahr "Gotteserkenntnis". Wir schließen dabei aber niemals (und dies tat die klassische Metaphysik) von Welt auf Gott, sondern von der Welt auf ihre in jeder Hinsicht restlose Abhängigkeit von Gott. Dies nennt man … [Más]
IZAAC  05/08/2012 13:12:49
Noch etwas Calix

Vor dem EWIGEN habe ich Respekt!

Vor einem eingebildeten Wurm nicht!
IZAAC  05/08/2012 13:10:17
calix
@izaac
völlig respektlos.


Was sagen Sie zur völligen Respektlosigkeit des Wissenswurms Zeilinger gegenüber dem EWIGEN?

calix "Unsere einzige Erkenntnis ist die von der Welt"

Römer 1,18
18 Denn es wird geoffenbart GOTTES Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, 19 weil das von GOTT Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da GOTT es ihnen offenbar gemacht hat;
20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich … [Más]
studiosus  05/08/2012 12:02:14
naja, der eigentliche Unterschied liegt in einem unterschiedlichen Begriff von Glauben - Prof. Zeilinger verwechselt hier den weltlichen Glaubensbegriff der Probabilitàt (ich glaube, daß ...) mit dem theologischen, welcher unter "Glauben" etwas völlig anderes meint, nämlich das willentliche Sich-Aneignen (im Sinne von "übernehmen", nicht von "lernen") einer gewonnenen Glaubenseinsicht (der Erkenntnisakt geht dabei dem Glaubensakt voraus).

Ich finde dessen Interviews immer recht spannend, denn … [Más]
Heine  05/08/2012 11:59:08
Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg
Heine  05/08/2012 11:57:23
Physik
Wer oberflächlich Physik treibt, der kann an Gott glauben. Wer sie bis zum Ende denkt, der muss an Gott glauben.
Isaac Newton
calix  05/08/2012 10:03:01
@izaac
völlig respektlos.

Inhaltlich: Der Naturwissenschaftler und Sie gehen von einem falschen Vorverständnis aus. Gott wohnt in "unzugänglichem Licht" und man muss von daher ganz anders von ihm reden. Auch gibt es damit im eigentlichen Sinn keine Gotteserkenntnis. Unsere einzige Erkenntnis ist die von der Welt. Hier hat unsere Rede von Gott ihren Ausgangspunkt.
IZAAC  05/08/2012 08:53:21
Der österreichische Quantenphysiker Anton Zeilinger schließt es aus, bei seinen Forschungen einmal an den Punkt zu gelangen, an dem er auf Gott stoße.

Zumindest gibt er zu, dass er dumm sterben wird...

«Gott kann man nicht entdecken»

Ohne Verstand kann man das auch wirklich nicht!

Gott sei «eine Frage des Glaubens und nicht des Wissens».

Das stimmt nicht!
Wissenschaftlich die Prophetien des alten Testaments beleuchtet, kann man sogar Wissenschaft und Historie betreiben und GOTT als den … [Más]
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