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„Forum Deutscher Katholiken“: Beschneidungsurteil ist Gefährdung der Religionsfreiheit
Nachrichten  28/06/2012 04:46:32
(gloria.tv/ PM) Der Vorsitzende des „Forum Deutscher Katholiken“, Prof. Hubert Gindert, sieht eine Gefährdungen der Religionsfreiheit durch die aktuelle Rechtssprechung.

Gindert bezieht sich auf den Fall einer in lesbischer Lebensgemeinschaft stehenden Erzieherin in Neu-Ulm und die Kriminalisierung der bei Juden und Muslimen vorgeschriebenen Beschneidung männlicher Säuglinge.

„Wenn die katholische Kirche gezwungen werden soll, in ihren Einrichtungen Kinder der Erziehung durch eine Frau auszusetzen, die im Gegensatz zur kirchlichen Grundordnung steht, so greift damit der Staat in den Kernbereich kirchlichen Auftrages ein.“

Auch Christen seien von der Entscheidung des Landgerichts Köln zur Beschneidung betroffen. Denn das Landgericht habe in der Urteilsbegründung ausgeführt, die Beschneidung sei deshalb kriminell, weil sie in das Selbstbestimmungsrecht des Kindes eingreife, das später selbst entscheiden können müsse, welcher Religion es annehme oder nicht.

Dann werde wohl die Kindertaufe entsprechend unter Strafe gestellt. „Körperverletzung werde es wohl nicht sein, aber Juristen werden schon irgendeine Strafvorschrift finden, unter die sie die Taufe eines Kindes subsumieren können“, meinte der Sprecher des Forums.

Er zeigt sich nicht nur verwundert darüber, wie das bislang unbestrittene Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften, das immerhin in Artikel 140 des Grundgesetzes verankert sei, nun angefochten werde.
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steffisenior  01/07/2012 12:29:52
Aber hallo:
Gal. 5

1 So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen. (Apostelgeschichte 15.10) (Galater 4.5) 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wo ihr euch beschneiden lasset, so nützt euch Christus nichts. 3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden läßt, daß er das ganze Gesetz schuldig ist zu tun. 4 Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und...
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elisabethvonthüringen  29/06/2012 10:32:15
Maja87...Sie schnallen es einfach nicht! Der HERR gebe Ihnen Licht!
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Maja87  29/06/2012 09:55:43
Wenn ich anderen Menschen ohne ihr Einverständnis Körperteile abschneide, ist das Körperverletzung.

Eltern haben keine uneingeschränkte Verfügungsgewalt über ihr Kind. Sie dürfen das Kind z.b. nicht töten, nicht schlagen, nicht sexuell missbrauchen etc. Und sie dürfen ihm eben auch keine Körperteile abschneiden.

Mit Religionsfreiheit hat das nicht das geringste zu tun.
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Tante Klara  28/06/2012 16:21:39
Mit weiteren Verweisen:
http://www.jewsagainstcircumcision.org/home.htm
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krzyzak1099  28/06/2012 15:51:50
@maja87

Ihnen sollte klar sein, dass Sie mit Ihrer Meinung den Eltern vorsätzliche Körperverletzung unterstellen. Die Beschneidung ist eine jahrtausendalter Brauch, der nicht die Verstümmlung oder Verletzung eines Jungen zum Ziel hat.
Und zum Glück ist Ihre persönliche Meinung und Auffassung keine objektive Norm. Sie können es halten wie Sie es wollen, objektiv gesehen, ist dieser Eingriff keine Körperverletzung.
Zudem haben die Eltern die "Hoheit" über ihr eigenes Kind, welches, wie schon … [Más]
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loveshalom  28/06/2012 15:39:53
Das Urteil des Kölner Landgerichts, die religiös begründete Beschneidung eines Jungen als Körperverletzung zu werten, hat nicht nur unter den jüdischen und islamischen Verbänden Kritik ausgelöst. Auch die katholische und evangelische Kirche bewerten das Urteil kritisch. Der religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, betonte, das Urteil schaffe mehr Rechtsunsicherheit als Rechtssicherheit. Die Beschneidung gehöre zum religiösen Selbstbestimmungsrecht. Das … [Más]
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Maja87  28/06/2012 14:54:50
Das Recht auf religiöse Erziehung wird mit dem Urteil nicht beeinträchtigt.

Es geht nur um die Frage, ob Eltern das Recht haben ihrem Kind irgendwelche Körperteile abzuschneiden.

Für mich ist das Abschneiden von Körperteilen eine schwerwiegende Grundrechtsverletzung des Kindes, eine Körperverletzung.
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krzyzak1099  28/06/2012 14:45:37
@maja87

1. Die Beschneidung von Jungen ist ein jahrtausendalter Akt, von ernstzunehmender Körperverletzung kann hier wohl nicht die Rede sein.

2. Die Eltern bestimmen über die religiöse Erziehung ihrer Kinder. Das Urteil schränkt die Eltern in ihrem verfassungsgebenden Recht GG Art. 6 also ein.

3. Der Staat hat sich nicht in die Riten von Religionsgemeinschaften einzumischen. Gesichert durch GG Art. 140.

--> Das Urteil ist eklatant verfassungswidrig. Der besprochene Eingriff ist keine … [Más]
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Maja87  28/06/2012 13:31:38
Was ist denn mit der Beschneidung von Mädchen? Sollte die auch aus religiösen Gründen legal sein?

Hat Religionsfreiheit keine Grenzen? Und zwar dort, wo die Rechte anderer verletzt werden?
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elisabethvonthüringen  28/06/2012 12:51:00
Beschneidung - zu hoch für den Richter?

Nun ist das Urteil des Kölner Gerichtes schon zuhauf beurteilt und verurteilt worden. Es zeigt, daß die großen Religionen wachsam sein müssen, denn es geht gegen die Religionsfreiheit.
Der Sachverhalt scheint für die Richter eine Nummer zu hoch gewesen zu sein. Er hätte vielleicht Hilfe gebraucht.
Wie das aussehen kann, sieht man im folgenden Video. Ist das Instrument zu groß, braucht man Hilfe, um es zum klingen zu bringen.

Posted 7 hours ago by Annunti … [Más]
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Tam-Tam  28/06/2012 11:34:07
Immerhin hat Gott selbst die Beschneidung über viele hunderte Jahre hin gefordert. Sie ist also in sich sicher nichts schlechtes.
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Maja87  28/06/2012 11:19:03
Ich finde das Urteil völlig richtig. Es kann nicht sein, dass Eltern auf die Idee kommen ihren Kindern irgendwelche Körperteile abzuschneiden. Wenn überhaupt, sollen die Kinder das später selbst bestimmen. Es hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, Kindern im Genitalbereich was abzuschneiden.
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Bonifatius-Franz  28/06/2012 10:08:56
Cantate:

Daran erkennt man ja die Falschheit der vielgelobten Religionsfreiheit, dass solche Urteile mit komischen Begründungen gefällt werden.
Wenn es der wahre Kult wäre, müsste man sogar Erstlingsopfer bringen, um den Zorn Gottes zu besänftigen.
Dankenswerterweise gibt Gott sich jedoch selbst zum Opfer, so dass wir nirgends was abschnippeln oder gar Erstgeborene schlachten müssen.
Aber mit dem Unversehrtheitsanspruch zu kommen, ist von der Begründung her verfehlt, wenn es um ein definitv … [Más]
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cantate  28/06/2012 08:46:56
@ Boni-Franz

"Die Richter hätten erklären sollen, dass es sich bei der Beschneidung um einen falschen Kult handelt."

Ach so! Das ist natürlich die Aufgabe eines Richters in Deutschland, dass der entscheidet, welche Religion die richtige ist?

Sollen die Gerichte dann demnächst auch noch die Messe im neuen Ritus verbieten?
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eigerhar  28/06/2012 07:25:17
@Bibiana

Sie haben Recht!
Ein abscheuliches Bild, das sich besser gegen die Abtreibung eignet als für den Judaismus von Herrn Prof. Gindert.

Aber Prof. Gindert hat sich auch nie gescheut für seine falschen Ideen hinsichtlich des Judentums die abscheuliche Nazikeule zu schwingen.

Auf diesem Gebiet kennt er keine Skrupel.
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loveshalom  28/06/2012 07:19:15
Liebe Bibiana, das ist auch meine Meinung - danke
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Bibiana  28/06/2012 07:08:42
Ohne auf die Problematik der Beschneidung eingehen zu wollen, empört mich das Bild vom zertretenen Kruzifix zum Thema!
Ist das so vom Forum der Deutschen Katholiken herausgegeben?
Wenn Knaben in Religionen beschnitten werden, ist das noch lange kein Grund rein bildlich auf ein Kruzifix zu treten.



PS Auch sollte die Überschrift des threads "Der Papst ist ein Schwein", den Kirchengegner gebrüllt haben!!!, geändert werden. Ziemt sich denn solches für ein katholisches Forum?
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eigerhar  28/06/2012 07:04:43
@Bonifatius-Franz

Sie haben es erfasst!

Jedenfalls von öffentlichen Einrichtungen darf keine Beschneidung durchgeführt werden, weil es ein falscher Kult ist. Öffentlich hat der Staat die Aufgabe die Kirche zu verteidigen und den Irrtum zu beschränken.
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ST  28/06/2012 07:02:47
Ich kann die Aufregung um das Lesbenurteil gar nicht verstehen. Bischof Bode von Osnabrück hat gerade erklärt, daß er muslimische Erzieherinnen einstellen will!!
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alexius  28/06/2012 06:04:21
So gesehen ist auch die allgemeine Schulpflicht ein gravierender Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Kindes. Das Gesetz hat sich in Deutschland schon längst von der Vernunft verabschiedet.
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Bonifatius-Franz  28/06/2012 05:13:51
Das Lesbenurteil ist unrecht, das Beschneidungsurteil ist gerecht. In beiden Fällen ist jedoch die Begründung falsch, weil gottlos.

Die Beschneidung kann man nicht mit dem Unversehrtheitsanspruch des Kindes begründen, weil der Weg zur seligen Gottesschau, welche wichtiger als die Unversehrtheit ist, schon in der Kindheit beginnt.

Die Richter hätten erklären sollen, dass es sich bei der Beschneidung um einen falschen Kult handelt.

Der vom zweiten Vatikanum gerühmte Irrtum des Laizismus hat … [Más]
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