Ein Zeichen, dem widersprochen wurde
Nachrichten 25/06/2012 05:20:43
Bereits die Ankunft der Organisatoren mit den Schildern wurde von lautstarkem Protest durch dutzende Vertreter der Homosexuellenideologie (fortan „Homo-Aktivisten“) begleitet. Ein Homo-Aktivist entriss einem Katholiken ein Schild, zerfetzte die Aufschrift „Werbeverbot für Homosexualität“ und klebte einen eigenen Aufkleber darauf. Aufgrund der großen Aggressivität und Zudringlichkeit der Gegendemonstranten musste die Polizei nach wenigen Minuten Verstärkung anfordern, die mit Blaulicht herbeieilte.
Die Gegendemonstranten, die im Internet den Aufruf gestartet hatten, die Kundgebung der „christlichen Fundamentalist_innen“ zu „stören“, buhten, pfiffen und schrien auf die friedlich betenden Christen ein, wollten also gar nicht hören, was diese zu sagen hatten. Der tosende Lärm bewirkte, dass sich Beter und sogar eine Polizistin die Ohren zuhalten mussten.
Doch beim Gebrüll beließen sie es nicht: Mehrmals flogen Wasserbomben in Richtung der standhaften Christen. Ein Homo-Aktivist beklebte den Lautsprecherwagen der Christen mit rosa Stickern und wollte auch nach wiederholter Ermahnung eines Polizisten sein Unrecht nicht einsehen. Ein anderer entriss einem Christen ein Schild mit der Aufschrift „Gegen Homo-Adoption Für das Kindeswohl“ und zerriss es kurzerhand, bevor er von der Polizei abgeführt wurde. Die Botschaft dieses Schildes unterscheidet sich übrigens in keiner Weise von der der österreichischen Bischofskonferenz, die in der Woche nach der Regenbogenparade eine Erklärung veröffentlichte, in der sie darauf hinwies, dass ein Kind das Recht auf Vater und Mutter habe, da dies maßgeblich für dessen Identität und Verständnis über das Zusammenleben der Geschlechter sei. Auf der Linie der Homo-Aktivisten ist hingegen die Europäische Union, die in verklausulierter Form die „reproduktive Gesundheitsversorgung“, also die künstliche Befruchtung, für Lesben forderte.
Ein anderes Beispiel dafür, dass die Homo-Aktivisten die Lehre der Kirche mit Füßen treten, sind deren gotteslästerliche und beleidigende Sprüche und Transparente. Die „Argumente“ der Gegendemonstranten reichten von „Beten ist heilbar“ und „Katholizismus ist heilbar“ über die schon abgedroschenen Parolen „Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ bzw. „Eure Kinder werden so wie wir, eure Kinder werden alle queer [=homosexuell, Anm.]!“ bis zu schweren und an die Grenze der Strafbarkeit zumindest heranreichenden Beleidigungen des katholischen Glaubens bzw. Hetzparolen wie „Der Papst ist ein Schwein!“, „Jesus im Herzen, Scheiße im Hirn“ oder „Ihr könnt zur Hölle fahren!“ (wobei man den Christen ein verkehrtes Kreuz entgegenhielt).
Nach etwa einer halben Stunde setzte sich die christliche Kundgebung umgeben von dutzenden Polizisten in Richtung Staatsoper in Bewegung, um dort den Vorbeizug der Parade zu erwarten. Der mangelnde Respekt der Homo-Aktivisten vor der Polizei wurde mehrmals sichtbar, etwa durch verhöhnendes Imitieren der Körperhaltung eines Polizisten. Die Polizei versuchte die Gegendemonstranten durch eine Straßensperre aufzuhalten, doch diese gelangten über andere Gassen zur Oper und empfingen die Christen dort mit gewohnter Aggressivität, sodass diese von der Polizei komplett eingekesselt werden mussten. Dass das Gewaltpotenzial der Homo-Aktivisten nicht zu unterschätzen war, wurde deutlich, als die Polizei die WEGA (Wiener Sondereinheit der Polizei für besonders gefährliche Einsätze) anforderte. Diese erklärte die wohl illegale, da nicht angemeldete Gegendemonstration für aufgelöst und forderte die Homo-Aktivisten auf, auseinanderzugehen, was zum Teil durch polizeiliche Zwangsmaßnahmen durchgesetzt werden musste. Es mussten sogar die Hundestaffel sowie Schutzhelme und -schilde herbeigeholt werden.
Die 40 bis 50 Christen, darunter ein Priester in Soutane, ließen sich von den fortwährenden störenden Zwischenrufen und Beleidigungen nicht beirren und beteten geduldig den Rosenkranz. Abschließend wurde eine Rede gehalten und Großer Gott, wir loben dich gesungen, bevor sich die christlichen Demonstranten auf den Heimweg machten. Die Polizei hielt die Regenbogenparade aufgrund des Gewaltpotenzials der Homo-Aktivisten und aus Sorge um die friedlichen Beter eine viertel Stunde auf dem Ring an, um ein Zusammentreffen der Demonstrationen zu vermeiden.
Die als „homophob“, also krank beschimpften Christen hatten durch Schilder („Hasse die Sünde, liebe den Sünder“) und Rede deutlich gemacht, dass sie nicht gegen Homosexuelle als Personen demonstrierten, sondern gegen eine bestimmte Ideologie, und dass ihr primärer Feind nicht die Homo-Aktivisten waren, sondern der Teufel; im Kampf gegen diesen wollten sie die Homosexuellen aus Nächstenliebe unterstützen. Auch demonstrierten die Christen nicht nur gegen etwas, wie z. B. die Existenz einer der Ehe de facto gleichgestellten Eingetragenen Partnerschaft oder die Behandlung der Homosexualität in der Schule, sondern betonten auch, für die christliche Reinheit, die Vater-Mutter-Kinder-Familie, die Würde des menschlichen Leibes und die Selbstlosigkeit in der Beziehung zum Nächsten einzutreten.
Dass der Teufel in der Homosexuellenbewegung die Fäden zieht, zeigen die wiederkehrenden Verhöhnungen der katholischen Religion durch Homo-Aktivisten; etwa wurde bei der Abschlussfeier der diesjährigen Parade ein Lied gespielt, das den Papstsegen „Urbi et orbi“ lächerlich machte. Der Teufel ist nach der Bibel der Vater der Lüge, und als solcher trat er auch diesmal auf: Auf www.gayösterreich.at, einer Seite der Homosexuellenbewegung, wurden glatte Lügen über die christliche Kundgebung verbreitet, wie etwa, dass diese von der Polizei aufgelöst werden musste, nur 20 Teilnehmer gehabt habe, die Gewaltbereitschaft von ihr ausgegangen sei und sie daher auch schuld an den Polizeikosten sei.
Dass der Aufruf „gegen eine Parade der Nacktheit“ keineswegs übertrieben war, zeigen dem Verfasser vorliegende Bilder der diesjährigen Parade, die Paradeteilnehmer beiderlei Geschlechts mit komplett entblößten Geschlechtsteilen zeigen. Gleichzeitig nehmen nachweislich auch kleine Kinder an dieser Parade teil. Soll diese perverse Selbstinszenierung etwa die Eignung Homosexueller für die Kindererziehung beweisen?
Auch die Forderungen einiger Paradeteilnehmer sprechen für sich; auf deren Schildern war etwa Folgendes zu lesen:
· Wien muss 99% gay [=schwul, Anm.] bleiben
· Heteros raus aus unserem Rathaus!
· Keine Hetero-Lehrer für unsere Kinder
Noch schlimmere, weil perversere Aufschriften können aus moralischen Gründen hier nicht wiedergegeben werden. Diese Bilder und Parolen beweisen nachdrücklich, dass die christliche Kundgebung ein Gebot der Stunde war. Die Ankündigung auf der Parade „Lesben und Schwule kommen an die Schule“ liest sich vor diesem Hintergrund wie eine Kriegserklärung an das katholische Sittenfundament unseres Landes sowie jeden vernünftigen, christlich denkenden Menschen mit einem halbwegs intakten Wertesystem.
Wenn Personen sogar aus dem christlichen Lager die Kundgebung mit dem Argument der Nächstenliebe kritisieren, so ist ihnen entgegenzuhalten, dass es ein Akt der Nächstenliebe ist, die Sünder zur Bekehrung zu rufen, und dass es keine Barmherzigkeit ohne Wahrheit gibt. Man kann zwar über das konkrete Programm einer Demonstration diskutieren, aber andere von ihrem Irrtum nicht befreien zu wollen, ist nicht barmherzig, sondern im Gegenteil herzlos.
Wenn die Amtskirche ihre Stimme gegen diesen Gräuel unserer Zeit nicht erhebt, dann müssen es tapfere Laien tun, die als Fundamentalisten fest auf ihrem Fundament, Jesus Christus, stehen. Sie haben es getan und sie werden es auch weiterhin tun, ungeachtet der Einschüchterungen der Homo-Aktivisten, da sie aus Glaubensüberzeugung um eine christlichere Gesellschaft kämpfen, die die Gebote Gottes hält. Doch sie hoffen weiterhin auf Rückendeckung durch die Kardinäle und Bischöfe, auf dass die Kirche mutig dem Zeitgeist und dessen teuflischen Ideologien entgegentrete, denn „wohl tobet um die Mauern der Sturm in wilder Wut, das Haus wird's überdauern, auf festem Grund es ruht“.












