Idioma • Login • Subir •
Te gusta
Agregar al álbum.
Compartir
Favor de avisar a los redactores.
Hacer cambios
Eliminar los medios de comunicación.
Visto
2,979
Papst zur Liturgiereform: Innere Beteiligung der Messe mit äußerer Aktivität verwechselt
Nachrichten  17/06/2012 15:02:03
(gloria.tv/ vatican.va) Zum Abschluss des eucharistischen Kongresses in Dublin sandte Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer eine Videobotschaft.

Liebe Brüder und Schwestern,

mit großer Liebe im Herrn grüße ich euch alle, die ihr euch in Dublin zum Fünfzigsten Internationalen Eucharistischen Kongreß versammelt habt, besonders Kardinal Brady, Erzbischof Martin, den Klerus, die Ordensleute und die gläubigen Laien Irlands sowie euch alle, die ihr von weither gekommen seid, um die irische Kirche mit eurer Gegenwart und euren Gebeten zu unterstützen.

Das Thema des Kongresses – Gemeinschaft mit Christus und miteinander – läßt uns über die Kirche als Mysterium der Gemeinschaft mit dem Herrn und mit allen Gliedern seines Leibes nachdenken. Von frühester Zeit an war der Begriff der koinonia oder communio ein Herzstück im Selbstverständnis der Kirche, im Verständnis ihrer Beziehung zu Christus, ihrem Gründer, und der Sakramente, die sie feiert, vor allem der Eucharistie. Durch unsere Taufe sind wir in Christi Tod mit hineingenommen und neu geboren in die große Familie der Geschwister Jesu Christi hinein; durch die Firmung empfangen wir das Siegel des Heiligen Geistes, und indem wir an der Eucharistie teilnehmen, treten wir sichtbar hier auf Erden in Gemeinschaft mit Christus und miteinander. Außerdem empfangen wir das Unterpfand des ewigen Lebens.

Der Kongreß fällt auch in die Zeit, in der die Kirche sich weltweit darauf vorbereitet, das Jahr des Glaubens zu feiern, aus Anlaß des 50. Jahrestags der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, eines Ereignisses, das die umfassendste Erneuerung des Römischen Ritus eingeleitet hat, die es je gegeben hat. Auf der Basis eines vertieften Verständnisses der liturgischen Quellen förderte das Konzil eine volle und aktive Teilnahme der Gläubigen am eucharistischen Opfer. Aus dem Abstand unserer heutigen Zeit gegenüber den besonderen Wünschen der Konzilsväter bezüglich der liturgischen Erneuerung und im Licht der weltweiten Erfahrung der Kirche in der Zwischenzeit ist es klar, daß vieles erreicht worden ist. Ebenso offenkundig ist, daß es viele Mißverständnisse und Mißbräuche im liturgischem Bereich gegeben hat. Die Erneuerung der äußeren Formen, die die Konzilsväter gewünscht haben, sollte dem Ziel dienen, leichter den Weg in die innere Höhe des Geheimnisses zu finden. Ihr eigentliches Ziel war, die Menschen in die persönliche Begegnung mit dem anwesenden Herrn und so mit dem lebendigen Gott zu führen, damit durch die Berührung mit der Liebe Christi auch die Liebe seiner Geschwister untereinander wachse. Aber nicht selten ist man bei der Änderung der Formen im Äußeren geblieben und hat „aktive Beteiligung" mit äußerer Aktivität verwechselt. So bleibt auf dem Weg wirklicher liturgischer Erneuerung noch viel zu tun. In einer veränderten Welt, die immer mehr auf das Materielle fixiert ist, müssen wir die geheimnisvolle Gegenwart des Auferstandenen neu wahrzunehmen lernen, die unser Leben erst weit und groß machen kann.

Die Eucharistie ist der Gottesdienst der gesamten Kirche, aber sie verlangt auch den vollen Einsatz jedes einzelnen Christen in der Sendung der Kirche; sie enthält einen Aufruf, das heilige Volk Gottes zu sein, aber auch eine Berufung zu individueller Heiligkeit; sie ist mit großer Freude und Einfachheit zu feiern, aber auch so würdig und ehrfürchtig wie möglich; sie lädt uns zur Reue über unsere Sünden ein, aber auch dazu, unseren Brüdern und Schwestern zu vergeben; sie verbindet uns im Heiligen Geist miteinander, aber in demselben Geist trägt sie uns auch auf, die Frohe Botschaft von der Erlösung zu anderen zu bringen.

Außerdem ist die Eucharistie das Gedächtnis des Kreuzesopfers Christi – sein Leib und sein Blut, hingegeben im neuen und ewigen Bund zur Vergebung der Sünden und für die Verwandlung der Welt. Irland ist über Jahrhunderte hinweg zutiefst von der Messe geprägt worden, und durch ihre Kraft und Gnade haben Generationen von Mönchen, Märtyrern und Missionaren ihren Glauben in der Heimat heldenhaft gelebt und die Frohe Botschaft von Gottes Liebe und Vergebung weit über euer Land hinaus verbreitet. Ihr seid die Erben einer Kirche, die eine mächtige Kraft für das Gute in der Welt gewesen ist und vielen, vielen anderen eine tiefe und anhaltende Liebe zu Christus und seiner heiligen Mutter vermittelt hat. Eure Vorfahren in der Kirche in Irland verstanden es, in ihrem persönlichen Leben nach Heiligkeit und Treue zu streben, die Freude zu verkünden, die aus dem Evangelium kommt, die Wichtigkeit hervorzuheben, in Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri zur universalen Kirche zu gehören, und eine Liebe zum Glauben und zur christlichen Tugend an andere Generationen weiterzugeben. Unser katholischer Glaube ist durchdrungen von einem tiefen Empfinden der Gegenwart Gottes, die wir in der Schönheit seiner Schöpfung rings um uns wahrnehmen, und wird durch persönliche Buße und das Bewußtsein der Vergebung Gottes geläutert.

Dieser Glaube ist ein Erbe, das sicherlich vervollkommnet und genährt wird, wenn es regelmäßig beim Meßopfer auf den Altar des Herrn gelegt wird. Die Dankbarkeit und die Freude über eine so große Geschichte des Glaubens und der Liebe ist in jüngster Zeit auf eine erschreckende Weise getrübt worden durch die Offenlegung von Sünden, die Priester und gottgeweihte Personen Menschen gegenüber begangen haben, die ihnen anvertraut waren. Anstatt ihnen Wegweiser zu Christus, zu Gott zu sein und Zeugen seiner Güte, haben sie Menschen mißbraucht und die Botschaft der Kirche unglaubwürdig gemacht. Wie sollen wir es uns erklären, daß Personen, die regelmäßig den Leib des Herrn empfingen und im Bußsakrament ihre Sünden anklagten, auf solche Weise gefehlt haben? Es bleibt ein Geheimnis. Aber offensichtlich war ihr Christsein nicht mehr erfüllt von der freudigen Berührung mit Jesus Christus, sondern nur ein System von Gewohnheiten. Diese Art von Christentum zu überwinden und den Glauben wieder als tiefe persönliche Freundschaft mit der Güte Jesu Christi zu leben, ist der eigentliche Auftrag des Konzils. Der Eucharistische Kongreß dient diesem Auftrag. Wir wollen hier dem auferstandenen Herrn begegnen. Wir bitten ihn, daß er uns in der Tiefe anrührt. Er, der an Ostern die Jünger angehaucht und ihnen so seinen Geist mitgeteilt hat, möge auch uns seinen Atem, die Kraft des Heiligen Geistes schenken und uns so helfen, wirklich Zeugen seiner Liebe, Zeugen der Wahrheit zu werden. Seine Wahrheit ist die Liebe. Die Liebe Christi ist die Wahrheit.

Meine lieben Brüder und Schwestern, ich bete, daß der Kongreß für jeden von euch eine geistlich fruchtbare Erfahrung der Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche wird. Zugleich möchte ich euch einladen, mit mir um Gottes Segen für den nächsten Internationalen Eucharistischen Kongreß zu beten, der 2016 in Cebu stattfinden wird! Dem Volk der Philippinen sende ich herzliche Grüße und versichere sie meiner Nähe im Gebet während der Vorbereitungszeit für diese große kirchliche Versammlung. Ich bin zuversichtlich, daß der Kongreß eine nachhaltige geistliche Erneuerung nicht nur für sie, sondern für alle Teilnehmer aus der ganzen Welt bringen wird. Inzwischen empfehle ich alle Besucher des gegenwärtigen Kongresses dem liebevollen Schutz Marias, der Mutter Gottes, und der Fürsprache des heiligen Patrick, des großen Patrons Irlands, und erteile als Unterpfand der Freude und des Friedens im Herrn gerne den Apostolischen Segen.
Opine Ud. acerca de este video
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Maria56  18/06/2012 15:19:42
Bravo! Wie immer - wunderbare Worte unseres Hl. Vaters.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
hans03  18/06/2012 12:40:26
@Conde: Aber sie läßt sich auch nicht von dem Inhaber trennen, der in der Nachfolge Petri steht. Dies wird leider von einigen "Traditionalisten" getan, wie man es häufig in diesem Forum erlebt. Zur Treue zur Kirche gehört auch die Loyalität gegenüber dem Papst und den Hirten unserer Kirche, nicht nur einem Amt gegenüber. Einige wollen päpstlicher als der Pspst sein, vergessen aber, dass sie nicht dieses Amt innehaben.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Monika Elisabeth  18/06/2012 11:21:54
Umso notwendiger ist es, dass der Papst nicht nur Ja-Sager um sich herum hat.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Conde_Barroco  18/06/2012 08:42:19
@ hans 03: Selbstverständlich war Petrus ein Mensch, das habe ich ja nicht bezweifelt.
Christus hat nicht Johannes das Amt übertragen. Dafür hat er ein Evangelium geschrieben, was meines Erachtens ziemlich hoch anzusehen ist. Vielleicht hat Christus gerade Petrus das Amt übertragen um seine Treue zu prüfen? Vergessen wir nicht, dass Petrus angesichts der Christenverfolgungen in Rom fliehen wollte und letztendlich zurückgekehrt ist, um das größte Opfer für Jesus Christus zu bringen: Das … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
hans03  18/06/2012 08:22:00
@ Conde: Petrus war ganz und gar Mensch, und seine Nachfolgern sind es ebenso. Also handelt es Menschen, wenn es sich auch nicht um ALLE Menschen handelt. Bemerkenswert ist auch in diesem Zusammenhang, dass Christus nicht seinen "Lieblingsjünger", der an seiner Brust lag (Johannes) dieses Amt übertrug sondern Petrus, der ihn dreimal verraten hatte.
Ich schreibe dies nicht, um Streit zu entfachen, sondern um den Leuten ins Gewissen zu rufen, die den Papst ständig widersprechen und ihn infrage … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Conde_Barroco  18/06/2012 08:04:35
@hans 03: Christus hat seinen Jüngern, ganz konkret dem heiligen Petrus die Schlüssel zum Himmelreich gegeben. Also nicht DEN Menschen.

Die Sakramente, die von den Priestern, den Nachfolgern der Apostel, erteilt werden, sind der Schlüssel ins Himmelreich.

Ich sehe nur, dass in unserer gegenwärtigen Lage einige Sakramente der katholischen Kirche nicht mehr ins Gewicht fallen (Beichte, Ehe, das Altarsakrament, etc.). Im deutschen Sprachraum sind die meisten Sakramente "nicht mehr zeitgemäß". … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
hans03  18/06/2012 07:58:58
Montag der 11. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Cyprian (um 200 - 258), Bischof von Karthago und Märtyrer
Die Wohltaten der Geduld, 15-16; SC 291

«Ich sage euch, leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand»
„Ertragt einander in Liebe, bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält“ (Eph 4,2). Einheit und Frieden können nicht aufrecht erhalten werden, wenn Brüder einander nicht durch gegenseitige … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
a.t.m  18/06/2012 07:33:20
Hans 03: Genau aus diesen Grunde wird ja den Papst also den Nachfolger Petri und dem Stellvertreter Gottes unseres Herrn so erfolgreich Ungehorsam entgegengebracht. Siehe "Für viele" , die Weigerung zumindest der deutschsprachigen Kirche schwersten liturgischen Missbrauch abzustellen, oder sein Vorbild die Heilige Kommunion nur mehr kniend in den Mund zu spenden nicht nachgeahmt, usw. usw. .

Weil eben nicht mehr auf seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI gehorcht wird, es wird nur mehr diskutiert … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
hans03  18/06/2012 07:18:41
auch hier frag ich mich, inwiefern sich die Leute, die hier kommentieren noch überhaupt katholisch wähnen. Schließlich ist es der Nachfolger Petri, der seine Gedanke äußert. Christus hat keiner Tradition, sondern Menschen die Schlüssel der Kirche überreicht.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
a.t.m  18/06/2012 06:56:17
Die Fehler die gemacht werden, werden in der Postkonzilaren Kirche nur mehr aufgezeigt und vieleicht eventuell angeprangert (und das bitte auch noch groß medial um ja den Feinden Gottes unseres Herrn und der Kirche in die Hände zu arbeiten) , aber wirklich unternommen wird nichts dagegen, und das ist das wahre Übel in der heutigen Zeit.

Und wie es scheint ist das gültige Kirchenrecht zumindest im deutschsprachigen Raum nur mehr Todes Recht (außer es geht ums Geld) und daher wird es nicht … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Monika Elisabeth  18/06/2012 06:46:47
Dieser Kurs ist in meinen Augen ziemlich undurchsichtig und verworren. Nicht wenig von dieser Verworrenheit haben ihm seine Vorgänger eingebrockt, deren Kurse zwar manchmal eindeutiger (zumindest die von Paul VI. und Johannes XXIII.) waren, aber eben auch in eine falsche Richtung führten. Bei Johannes Paul II. haben wir bereits eine tiefere Verworrenheit im Kurs. Auf der einen Seite geht er überdeutlichst in die falsche Richtung (Islam, Heiden, Assisi, Häretiker, Marcial Maciel), auf der … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Iacobus  18/06/2012 06:38:04
@hfschillerwein & ME:
...allerdings.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Monika Elisabeth  18/06/2012 06:34:12
Als Kardinal hat Joseph Ratzinger noch selbst gesagt, dass an der Stelle des Gewordenen und Gewachsenen (tridentinischer Ritus) das platte Produkt (NOM) getreten ist. Ein außergewöhnlich hartes Urteil über eine Liturgiereform. Das war also eine Kritik am NOM an sich, so musste man es verstehen. Ein Plattes Produkt, das ein paar Leute unter der Fuchtel von Protestanten an einem Tisch zusammenbasteln, ist ja nicht gerade ein rühmliches Bild für eine Liturgiereform. Von würdig ganz zu … [Más]
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Albertus Magnus  18/06/2012 06:13:36
ja, die Zelebration der Hl. Messe durch den Hl. Vater in der ao Form wäre sehr wünschenswert.

In dieser Form ist es nämlich so, dass die durch den Papst zelebrierte Messe das Ideal ist, an dem sich die durch Bischöfe und Priester zelebrierte Messe orientiert. Beim NOM gehts genau aus der anderen Richtung.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
hfschillerwein  18/06/2012 05:30:37
Iacobus - nicht einmal sondern immer, sonst bleibt er weiterhin unglaubwürdig.
Ausserdem übersteigt es mein Fassungsvermögen die NOM-Liturgie als "normal" zu bezeichnen, wenn man die 42-jährigen Missbräuche in Betracht zieht

meint
Hermannus Contractus
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Iacobus  18/06/2012 02:19:55
JA! Es wäre ein Segen wenn der Papst sich dazu durchringen würde zumindest ein mal öffentlich den "außerordentlichen Ritus" zu zelebrieren.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Studicolo  17/06/2012 23:52:26
Alles, was unser Papst über die Liturgie sagt, wäre eindringlicher, wenn er sich durchringen könnte,ein Zeichen zu setzen und die "missa tridentina" zu zelebrieren, ist doch in ihr all dies verwirklicht - einschließlich die Mundkommunion, wie er sie spendet Wir warten sehnsüchtig darauf und fragen, welche Kräfte ihn daran hindern.
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
Latina  17/06/2012 23:36:53
genau so ist es...aber in einer welt,in der es nur auf "außenwirkung" anzukommen scheint,muss "innenwirkung" erst wieder neu eingeübt und verstanden werden..
Te gusta
Favor de avisar a los redactores.
Redactar comentario
Eliminar comentario
intellego1  17/06/2012 15:08:24
"aktive" Beteiligung an der Heiligen Messe ist
eben NICHT äußere Aktivität, sondern
die innere Einkehr zu Jesus Christus.
Möge hier die wahre Liturgiereform stattfinden.
Medios parecidos
00:48 Lo que dice SAn Agustín - El Fin del Mundo Proyecto Shekinah
2,487 Visto • 0 Anuncios
02:24
Holy Thursday Procession in Canada VerusOrdo
9,367 Visto • 1 Anuncios
10:10
CUCARACHAS MODERNISTAS Lic.Católica
2,095 Visto • 3 Anuncios
02:30
NATIVIDAD DE JESÚS Tim20
7,648 Visto • 3 Anuncios
00:51 Benedicto XVI: La Virgen María nos enseña a ser diligentes con las cosas de Dios alfre1240
3,459 Visto • 0 Anuncios
03:55
No Puedo Vivir Sin Ti~ Hermana Glenda Alelina
1,612 Visto • 0 Anuncios
01:33
03 - El Nacimiento del Niño Dios - Dibujos Animados Celaya
5,473 Visto • 1 Anuncios
04:26
CELESTIAL SODA POP Monserrat
3,298 Visto • 0 Anuncios
02:06 MASON CSW
3,942 Visto • 0 Anuncios
00:58
Benedicto XVI en Ejercicios Espirituales alfre1240
2,670 Visto • 1 Anuncios
22:55
Padre Alfredo Saenz apostolvirtual
1,646 Visto • 0 Anuncios
54:16
Enseñando a vivir en libertad jamacor
2,932 Visto • 0 Anuncios
03:14 Importante no descienden del curso Gloria.TV - Tina
8,507 Visto • 14 Anuncios
02:14
Františkáni tancujú na nečistú a okultnú pieseň WAKA WAKA od Shakiry. kladivár3
2,419 Visto • 12 Anuncios
01:47:39
Inside Job ronaldreinozo
5,206 Visto • 2 Anuncios
01:36
June 7 Servant Of God JoséPérez Irapuato
2,659 Visto • 1 Anuncios
07:09 Sorprendentes descubrimientos en la imagen de Coromoto Santiago Fernández
12,307 Visto • 3 Anuncios
Contacto • Imprimir • Términos y condiciones.
Anuncio