Marx kritisiert Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Nachrichten 12/12/2011 04:20:51
Der Kardinal bezog sich damit auf das vom höchsten Gremium der katholischen Laien in Deutschland geforderte Diakonat der Frau. «Natürlich können auch solche Gremien zu innerkirchlichen Fragen Aussagen machen», sagte Marx. «Aber das muss in einer vorsichtigen Weise geschehen.»
Zur Frage des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen sagte Marx, einfache Antworten gebe es nicht. Er sehe, dass diese Frage viele Menschen berühre. «Aber die katholische Kirche wird daran festhalten, dass die eheliche Verbindung von Mann und Frau, die offen ist für Kinder, einen besonderen Charakter hat.» Er könne sich daher nicht vorstellen, dass die Betroffenen «von heute an» zu allen Sakramenten zugelassen seien.
Zugleich räumte der Münchner Erzbischof weiteren Gesprächsbedarf ein. Er nannte es problematisch, «wenn die kirchliche Moral als eine Moral nur des Neins dasteht».
Der Sinn der Botschaft Jesu liege schließlich darin, «die Menschen nicht wegzustoßen, sondern sie anzunehmen».











